Vom Christentum zum Islam

Viele Christen konvertieren zum Islam, nachdem sie sich intensiv mit ihrer eigenen Religion auseinandergesetzt haben. Die Hauptgründe sind logische Widersprüche in der christlichen Lehre (wie die Dreieinigkeit), klare Widersprüche in der Bibel selbst (verschiedene Versionen derselben Geschichte) und unbeantwortete Fragen, die mit „Glaube einfach“ abgetan werden. Im Islam finden diese Menschen klare, logische Antworten auf ihre Fragen.

Jesus selbst predigte keinen „Christentum“

Eine Tatsache, die viele überrascht: Jesus selbst hat nie das Christentum gepredigt.

Er hat nie gesagt, er sei Gott. Er hat nie zur Anbetung von sich selbst aufgerufen. Im Gegenteil – in der Bibel selbst ruft Jesus zur Anbetung des einen, einzigen Gottes auf.

Im Markus-Evangelium 12:29 antwortet Jesus auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot:

„Das wichtigste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.“

Das ist reiner Monotheismus – die Anbetung eines einzigen Gottes. Genau das, wozu der Islam aufruft. Und genau das macht Jesus per Definition zu einem Muslim, denn „Muslim“ bedeutet wörtlich „jemand, der sich Gott hingibt“. Alle Propheten waren Muslime in diesem Sinne – sie haben sich dem einen Gott hingegeben.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Jesus und den islamischen Propheten sind erstaunlich:

Jesus warf sich mit dem Gesicht auf den Boden nieder, wenn er betete – genau wie die Muslime im Gebet (Sujud). In Matthäus 26:39 steht:

„Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht und betete.“

Auch Musa (Moses) betete so, auch Ibrahim (Abraham), auch Muhammad ﷺ.

Jesus trug einen Bart, wie alle Propheten im Islam. Er bedeckte seinen Kopf, wie die Propheten es taten. Er fastete, wie Muslime im Ramadan fasten. Er aß kein Schweinefleisch, denn es war im mosaischen Gesetz verboten. Er vollzog rituelle Waschungen vor dem Gebet.

Die Art und Weise, wie Jesus lebte, betete und Gott anbetete, entspricht viel mehr der islamischen Praxis als dem modernen Christentum. Jesus folgte der Lehre der Propheten vor ihm – und diese Lehre war der reine Monotheismus, die Hingabe an den einen Gott. Das ist Islam.

Warum konvertieren Christen zum Islam?

Die islamische Lehre ist konsistent: Ein Gott, keine Dreieinigkeit, keine Erbsünde, keine Widersprüche im Koran. Viele berichten, dass sie immer an diese Dinge geglaubt haben, aber nicht wussten, dass es eine Religion gibt, die diese Überzeugungen teilt.

Der Übergang vom Christentum zum Islam ist oft keine radikale Veränderung, sondern eine Rückkehr zur ursprünglichen, reinen Vorstellung von Gott.

Es gibt mehrere Hauptgründe, warum Menschen vom Christentum zum Islam konvertieren. Diese Gründe haben nichts mit mangelnder Intelligenz oder fehlender Hingabe zu tun – im Gegenteil. Oft sind es gerade die aufrichtigen, suchenden Christen, die Fragen stellen und nach Wahrheit streben, die am Ende den Islam finden.

1. Logische Widersprüche in der christlichen Lehre

Die Dreieinigkeit ist für viele das größte Problem. Die Vorstellung, dass Gott gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist ist – drei Personen, aber ein Gott – ergibt für viele einfach keinen Sinn.

Wie kann Gott auf der Erde als Jesus sein und gleichzeitig im Himmel? Wie kann Jesus zu Gott beten, wenn er selbst Gott ist?

Diese Fragen werden oft mit „Es ist ein Mysterium“ oder „Wir müssen einfach glauben“ beantwortet, was viele nicht zufriedenstellt.

2. Klare Widersprüche in der Bibel

Die Bibel enthält verschiedene Versionen derselben Geschichten, die sich teilweise fundamental widersprechen.

Wenn ein Buch das Wort Gottes sein soll, wie kann es dann so offensichtliche Widersprüche enthalten? Mehr dazu gleich mit konkreten Beispielen.

3. Die Erbsünde und das Konzept der Erlösung

Viele Christen haben Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass alle Menschen in Sünde geboren werden und dass ein unschuldiger Mensch (Jesus) sterben musste, um die Menschheit zu erlösen.

Warum sollte ein gerechter Gott verlangen, dass ein Unschuldiger für die Sünden anderer bezahlt? Und wenn Jesus bereits für alle Sünden bezahlt hat, bedeutet das, dass man einfach weiter sündigen kann?

4. Verschiedene Interpretationen unter Christen

Frag zehn verschiedene Christen, was sie glauben, und Du bekommst möglicherweise zehn verschiedene Antworten.

Katholiken glauben anders als Protestanten, Evangelikale anders als Orthodoxe. Welche Version ist die richtige? Diese Uneinheitlichkeit verunsichert viele.

5. Die Klarheit und Logik des Islam

Im Islam finden diese Menschen Antworten, die Sinn ergeben: Ein Gott, keine Partner, keine Dreieinigkeit. Jeder Mensch wird für seine eigenen Taten zur Rechenschaft gezogen, niemand kann Deine Sünden tragen.

Der Koran ist in seiner ursprünglichen Form erhalten, ohne Widersprüche. Diese Klarheit ist für viele befreiend.

Die Bibel enthält verschiedene Versionen derselben Geschichten, die sich teilweise fundamental widersprechen. Wenn ein Buch das Wort Gottes sein soll, wie kann es dann so offensichtliche Widersprüche enthalten? Mehr dazu gleich mit konkreten Beispielen.

Bibel-Koran Propheten Gemeinsamkeiten

Die Widersprüche in der Bibel

Wir als Muslime respektieren Christen und ihre Überzeugungen. Viele Christen sind aufrichtige, gute Menschen, die Gott suchen. Aber Respekt bedeutet nicht, dass wir Widersprüche ignorieren müssen. Wenn die Bibel Gottes Wort sein soll, dann müssen wir uns mit den Problemen auseinandersetzen, die darin existieren.

Moderne Bibelwissenschaftler wie Bart Ehrman haben sich intensiv mit diesen Widersprüchen beschäftigt. Ehrman war selbst ein streng evangelikaler Christ, der mehr über die Bibel lernen wollte. Als er in die Bibelforschung einstieg, stieß er auf Widersprüche, die nicht zu klären sind. Seine Arbeit ist nicht von Muslimen geschrieben worden – er ist ein westlicher Wissenschaftler, der die Fakten untersucht hat.

Was besonders auffällig ist: Ausgerechnet in der Kreuzigungsgeschichte, dem Kernstück des christlichen Glaubens, finden sich die meisten Widersprüche in den vier Evangelien. Das ist nicht nebensächlich – das ist das zentrale Ereignis des Christentums.

Das Beispiel der Kreuzigungsgeschichte: Der Tod von Judas

Ein klares Beispiel für einen nicht zu lösenden Widerspruch ist die Geschichte von Judas, dem Mann, der Jesus angeblich verraten hat. Die Bibel erzählt diese Geschichte an zwei verschiedenen Stellen – und die beiden Versionen widersprechen sich fundamental.

Kirche inneres
Version 1: Matthäus 27:3-5

In Matthäus steht, dass Judas es bereute, Jesus verraten zu haben. Er ging zu den Pharisäern und Schriftgelehrten im Tempel und sagte: „Ich habe unschuldiges Blut verraten.“ Er wollte das Silbergeld, das er als Lohn bekommen hatte, zurückgeben. Die Pharisäer sagten: „Was geht uns das an? Das ist Dein Problem.“

Daraufhin warf Judas die Silberstücke in den Tempel, ging hinaus und erhängte sich.

Version 2: Apostelgeschichte 1:18

In der Apostelgeschichte (die meisten Gelehrten sagen, dass sie vom selben Autor wie das Lukas-Evangelium geschrieben wurde) steht etwas völlig anderes:

Judas kaufte sich mit dem Geld einen Acker. Auf diesem Acker fiel er kopfüber hin, sein Leib platzte auseinander, und seine Eingeweide fielen heraus.

Das sind zwei völlig verschiedene Geschichten:

  • In Matthäus wirft er das Geld weg → In Apostelgeschichte kauft er einen Acker davon
  • In Matthäus erhängt er sich → In Apostelgeschichte fällt er kopfüber und sein Leib platzt auf

Diese Geschichten können nicht beide wahr sein. Sie schließen sich gegenseitig aus.

Versuch der Erklärung und warum er scheitert

Manche evangelikale Christen versuchen, diese Widersprüche zu erklären:

Erklärungsversuch 1: „Die Schriftgelehrten kauften den Acker von dem Geld“

Sie sagen, Judas warf das Geld weg, und die Schriftgelehrten kauften dann den Acker davon. Deshalb kann man sagen, er kaufte den Acker „indirekt“.

Problem: Wenn ich mein Geld irgendwohin werfe und Du kaufst danach etwas davon, heißt das nicht, dass ich es gekauft habe. Wenn ich Dir allerdings das Geld gebe und sage „Kauf davon etwas“, dann kann man mir den Kauf zuschreiben. Aber nicht, wenn ich das Geld weggeworfen habe.

Erklärungsversuch 2: „Er erhängte sich, dann brach der Ast, und er fiel kopfüber runter“

Sie sagen, Judas erhängte sich zuerst, dann brach der Ast, und als er runterfiel, platzte sein Leib auf.

Problem: Diese Erklärung ist aus mehreren Gründen nicht haltbar:

  1. Das griechische Wort für „erhängen“ bedeutet „zum Tode erhängen“. Wenn jemand bereits tot ist durch Erhängen, ist der Körper steif. Die Eingeweide können nicht einfach herausfallen.
  2. Wenn der Ast bricht und ich falle, falle ich mit den Füßen nach unten, nicht kopfüber. Physikalisch unmöglich, kopfüber zu fallen, wenn man am Hals gehängt hat.
  3. Wenn ich bereits tot bin, wird der Körper steif. Nichts ist mehr flüssig. Der Leib würde nicht einfach aufplatzen und die Eingeweide würden nicht herausfallen.

Man versucht hier etwas an den Haaren herbeizuziehen, was einfach unehrlich ist und keinen Sinn ergibt. Eine normale Person, die beide Geschichten liest, würde sagen: „Das sind zwei verschiedene Geschichten. Welche stimmt?“

Was sagen Nicht-Muslime dazu?

Ein Bibelwissenschaftler las diese beiden Versionen einer Person vor, die getauft war und sich als Christin verstand. Ihre spontane Reaktion war:

„Welcher Idi.. hat dann die Bibel geschrieben?“

Das ist die Reaktion einer normalen Person, die nicht versucht, um jeden Preis Ausreden zu finden. Sie sieht einfach die offensichtlichen Widersprüche.

Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Es gibt zahlreiche weitere Widersprüche in der Bibel – in den Stammbäumen, in den Details der Kreuzigung, in den Auferstehungsgeschichten. Diese sind nicht nebensächlich. Sie betreffen die Kerngeschichten des christlichen Glaubens.

Die Dreieinigkeit: Ein ungelöstes Rätsel

Ein weiteres großes Problem für viele Christen ist die Dreieinigkeit. Die Idee, dass Gott gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, ergibt für viele keinen Sinn.

Die Fragen, die nie beantwortet werden:

  • Wenn Jesus Gott ist, zu wem betete er?
  • Wenn Jesus Gott ist, warum sagte er „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“
  • Wenn Jesus Gott ist, warum sagte er „Der Vater ist größer als ich“?
  • Wenn Jesus Gott ist, warum wusste er nicht, wann die Stunde des Jüngsten Gerichts ist?

Die Standardantwort auf diese Fragen ist meistens: „Es ist ein Mysterium. Wir müssen einfach glauben. Gott arbeitet auf mysteriöse Weise.“

Aber sollte die grundlegendste Frage – wer oder was ist Gott? – nicht klar beantwortet werden können? Sollte das nicht die einfachste Frage sein?

Die Geschichte von David: Nach 43 Jahren Muslim geworden

Die Geschichte von David zeigt, wie typisch dieser Weg ist. David war 43 Jahre lang Christ. Er wurde christlich erzogen und ging zur Kirche. Aber von klein auf hatte er Fragen.

Die Kindheitsfragen

Als Kind lernte David die Geschichte von Adam und Eva – wie Eva verführt wurde, Adam überredete, von der verbotenen Frucht zu essen, und wie dadurch die Sünde in die Welt kam. Man lehrte ihn, dass alle Menschen in Sünde geboren werden.

Dann wurde ihm erklärt, dass Jesus der Sohn Gottes war, der geopfert wurde, um die Menschheit zu retten. Das war zunächst noch verständlich für das Kind.

Aber dann kam die Erklärung der Dreieinigkeit: Jesus war nicht nur der Sohn Gottes, sondern er war Gott selbst in Form eines Menschen, und gleichzeitig war er auch der Heilige Geist. Vater, Sohn und Heiliger Geist – drei, aber eins.

Da begann die Verwirrung.

Die Fragen ohne Antworten

David stellte seiner Mutter Frage um Frage. Seine Mutter tat ihr Bestes, aber am Ende kam sie immer an einen Punkt, wo sie sagte:

„David, wir müssen einfach glauben.“

Er fragte auch Pfingstler, Zeugen Jehovas, Katholiken – verschiedene christliche Gruppen. Aber niemand konnte ihm eine logische Erklärung geben. Die Antwort war immer dieselbe:

„Gott arbeitet auf mysteriöse Weise. Wir können diese Dinge nicht hinterfragen. Wir müssen einfach glauben, David.“

Irgendwann fühlte sich David schuldig, weil er Fragen stellte. Es fühlte sich an, als würde er sündigen, indem er zweifelte. Also ließ er es eine Weile ruhen.

Das Gespräch, das alles veränderte

Jahre später kam David mit einem Arbeitskollegen ins Gespräch. Der Kollege sagte: „Ich bin gerettet worden. Ich habe Jesus als meinen Herrn und Erlöser akzeptiert.“

Er erklärte weiter: „Wir sind alle gerettet, weil Jesus geopfert wurde und für unsere Sünden bezahlt hat.“

Das kam David seltsam vor. Er fragte:

„Wenn das wahr ist, was Du sagst, bedeutet das, dass jemand einfach wild drauflos sündigen kann, Morde begehen und alle möglichen Dinge tun – und er kommt trotzdem in den Himmel, nur weil er akzeptiert, dass Jesus geopfert wurde und für seine Sünden bezahlt hat?“

Und der Kollege antwortete:

„Ja.“

David konnte es nicht glauben. Das ergab keinen Sinn für ihn.

Die Erfahrung in Afghanistan und Irak

Nach dem 11. September 2001 herrschte eine Welle der Islamophobie. David war selbst davon beeinflusst. Im Jahr 2005 beschloss er, als Contractor das Militär in Afghanistan und Irak zu unterstützen. Er dachte, er würde das Richtige tun als Amerikaner und Veteran.

Zu dieser Zeit hatte David nie wirklich Muslime getroffen und hatte keine Ahnung, woran sie glaubten. Durch die negativen Medienberichte glaubte er, alle Muslime seien böse.

Aber seine Meinung änderte sich komplett. Nach ein paar Monaten der Arbeit mit den Einheimischen beobachtete er, wie sie die rituelle Waschung machten, beteten und zusammen aßen. Sie schienen demütige und friedliche Menschen zu sein – das komplette Gegenteil dessen, was die Medien behauptet hatten.

David baute Freundschaften mit diesen Brüdern auf. Diese Erfahrungen hatten einen großen Einfluss auf sein Herz, auch wenn sie ihn nicht direkt zum Islam führten.

Die Entdeckung während der Pandemie

Im Jahr 2020, während der Pandemie, waren alle Kirchen geschlossen. David fühlte sich weit weg von Gott. Er begann, YouTube-Videos anzuschauen, und stieß auf ein Video von Sabeel Ahmed.

Das Video erklärte die Grundlagen des Islam:

  • Die Schöpfung
  • Die Idee, dass ein unschuldiges Kind rein und frei von Sünde geboren wird
  • Dass Kinder erst ab der Pubertät oder wenn sie reif genug sind, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden, für ihre Taten verantwortlich gemacht werden
  • Die Kette der Propheten
  • Die Offenbarung im Koran und warum sie offenbart wurde

All diese Dinge waren so klar und leicht zu verstehen.

David realisierte:

„Ich habe immer auf diese Weise geglaubt, aber ich wusste nicht, dass es eine Religion gibt, die meinen Überzeugungen entspricht.“

Nach weiteren Videos und dem Lesen einiger Bücher war David überzeugt. Er kontaktierte Sabeel Ahmed, um ein virtuelles Treffen zu vereinbaren und die Shahada abzulegen.

Sofort nachdem er erklärt hatte: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und der Prophet Muhammad ist Sein Gesandter“, fühlte David, wie das Gewicht, das er all die Jahre getragen hatte, von seinen Schultern fiel.

Er hatte endlich seinen Weg nach Hause gefunden.

Die Klarheit des Islam

Was macht den Islam für so viele Ex-Christen attraktiv? Es ist die Klarheit.

1. Ein klares Gottesbild

Im Islam gibt es keine Verwirrung über die Natur Gottes. Allah ﷻ ist Einer, ohne Partner, ohne Sohn, ohne Vater. Er wurde nicht geboren und gebiert nicht. Es gibt nichts, das Ihm gleich ist.

Allah ﷻ sagt im Koran:

Das ist klar und logisch. Kein Mysterium, kein „Du musst einfach glauben“.

2. Keine Erbsünde

Im Islam wird jeder Mensch rein geboren. Du trägst nicht die Sünde von Adam. Jeder ist verantwortlich für seine eigenen Taten.

Allah ﷻ sagt im Koran:

Das ist gerecht. Das ergibt Sinn.

3. Kein menschliches Opfer nötig

Im Islam brauchst Du kein Blutopfer, um zu Gott zurückzukehren. Allah ﷻ ist barmherzig und vergibt, wenn Du Dich in aufrichtiger Reue an Ihn wendest.

Allah ﷻ sagt im Koran:

Keine Vermittler, kein Priester, kein Opfer. Nur Du und Allah ﷻ.

4. Ein Buch ohne Widersprüche

Der Koran fordert die Menschen heraus:

Der Koran existiert seit über 1400 Jahren in seiner ursprünglichen Form. Keine verschiedenen Versionen, keine Widersprüche, keine Änderungen. Das Original auf Arabisch ist überall auf der Welt identisch.

5. Logische Antworten auf schwierige Fragen

Im Islam werden Deine Fragen ernst genommen. Der Koran ermutigt zum Nachdenken und zur Reflexion:

Der Islam ermutigt Dich, nachzudenken und Fragen zu stellen. Es gibt keine Verurteilung für das Suchen nach Wissen.

Warum diese Unterschiede?

Wir als Muslime glauben, dass die ursprünglichen Offenbarungen an die Propheten – einschließlich der Tora an Musa (Moses) und des Evangeliums an Isa (Jesus) – von Allah ﷻ kamen.

Aber diese Bücher wurden im Laufe der Zeit verändert und mit menschlichen Interpretationen vermischt.

Der Koran hingegen wurde von Allah ﷻ unter Seinem Schutz gestellt:

Deshalb findest Du im Koran keine Widersprüche, während die Bibel voller Widersprüche ist. Nicht weil die ursprünglichen Propheten falsch lagen, sondern weil die Menschen ihre Botschaften verändert haben.

Ein respektvoller Appell

Wenn Du Christ bist und diesen Artikel liest, möchten wir Dich nicht angreifen oder beleidigen. Wir wissen, dass viele Christen aufrichtige, gute Menschen sind, die Gott lieben und suchen.

Aber wir bitten Dich, ehrlich zu Dir selbst zu sein. Wenn Du tief in Deinem Herzen Zweifel hast, wenn die Antworten, die Du bekommst, nicht befriedigend sind, wenn „Du musst einfach glauben“ Dich nicht mehr zufriedenstellt – dann erforsche den Islam.

Lies den Koran. Stelle Fragen. Sprich mit Muslimen. Vergleiche die Lehren. Und bitte Allah ﷻ aufrichtig um Rechtleitung. Wenn Du wirklich nach Wahrheit suchst, wird Er Dich leiten.

Der Prophet Muhammad ﷺ sagte in einer authentischen Überlieferung:

„Wer auch immer einen Weg einschlägt auf der Suche nach Wissen, dem ebnet Allah einen Weg zum Paradies.“ (Überliefert bei Muslim)ie. Und Allah ﷻ ist immer bereit, die zu leiten, die aufrichtig suchen.

Häufig gestellte Fragen

Stimmt es, dass Jesus nie gesagt hat, er sei Gott?

Ja, das ist korrekt. In der Bibel selbst findest Du keine Stelle, wo Jesus direkt sagt „Ich bin Gott“ oder „Betet mich an“. Im Gegenteil: In Markus 12:29 sagt Jesus: „Der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.“ Er betete zu Gott, warf sich mit dem Gesicht auf den Boden nieder (wie Muslime im Sujud), fastete, trug einen Bart und aß kein Schweinefleisch. Seine Lebensweise entspricht viel mehr der islamischen Praxis als dem modernen Christentum.

Sind die Widersprüche in der Bibel wirklich so eindeutig?

Ja, es gibt klare, unbestreitbare Widersprüche. Das Beispiel mit Judas ist besonders deutlich: In Matthäus wirft er das Geld weg und erhängt sich. In der Apostelgeschichte kauft er einen Acker vom Geld und stirbt, indem er kopfüber fällt und sein Leib aufplatzt. Diese beiden Versionen schließen sich gegenseitig aus. Selbst nicht-muslimische Bibelwissenschaftler wie Bart Ehrman (der selbst evangelikaler Christ war) bestätigen diese Widersprüche. Es geht hier nicht um kleine Details, sondern um zentrale Ereignisse des christlichen Glaubens.

Warum fällt es vielen Christen so schwer, die Dreieinigkeit zu verstehen?

Weil die Dreieinigkeit logisch nicht zu erklären ist. Wie kann Gott gleichzeitig im Himmel und auf der Erde sein? Wie kann Jesus zu Gott beten, wenn er selbst Gott ist? Warum sagte Jesus „Der Vater ist größer als ich“, wenn sie gleich sind? Die Standardantwort ist immer: „Es ist ein Mysterium, wir müssen einfach glauben.“ Aber sollte die grundlegendste Frage – wer oder was ist Gott? – nicht klar beantwortet werden können? Im Islam gibt es diese Verwirrung nicht: Allah ﷻ ist Einer, ohne Partner, ohne Sohn.

Ist es respektlos gegenüber Christen, diese Fragen zu stellen?

Nein, es ist nicht respektlos. Respekt bedeutet nicht, Widersprüche zu ignorieren. Viele Ex-Christen berichten, dass sie diese Fragen jahrelang hatten, aber sich schuldig fühlten, sie zu stellen. Im Islam werden Deine Fragen ernst genommen. Der Koran ermutigt zum Nachdenken und zur Reflexion. Wenn jemand behauptet, ein Buch sei das Wort Gottes, dann ist es legitim zu fragen, warum es Widersprüche enthält. Diese Fragen mit Ehrlichkeit und Respekt zu stellen, ist der erste Schritt zur Wahrheit.

Verliere ich als Christ etwas, wenn ich zum Islam konvertiere?

Im Gegenteil – Du gewinnst Klarheit. Im Islam findest Du logische Antworten auf Deine Fragen: Ein klares Gottesbild ohne Dreieinigkeit, keine Erbsünde (jedes Kind wird rein geboren), keine menschlichen Opfer nötig (Allah ﷻ vergibt direkt bei aufrichtiger Reue), und ein Buch ohne Widersprüche. Viele Ex-Christen berichten, dass sie sich befreit fühlten, als hätte sich ein Gewicht von ihren Schultern gehoben. Du verlierst nicht Deinen Glauben – Du kehrst zur ursprünglichen, reinen Form des Monotheismus zurück.

Wie kann ich als Christ mehr über den Islam erfahren?

Der beste Weg ist, den Koran zu lesen und mit Muslimen zu sprechen. Stelle Deine Fragen ehrlich und offen. Vergleiche die Lehren des Islam mit dem Christentum. Und wenn Du wirklich nach Wahrheit suchst, bitte Allah ﷻ aufrichtig um Rechtleitung. Der Prophet Muhammad ﷺ sagte: „Wer auch immer einen Weg einschlägt auf der Suche nach Wissen, dem ebnet Allah einen Weg zum Paradies.“ Es gibt viele Ressourcen online, islamische Zentren in fast jeder Stadt, und Muslime sind in der Regel sehr offen für Gespräche über ihren Glauben.

Beitrag islamisch verifiziert von
Dr. Shaykh Muḥammad Abū Ṣāliḥ
Gelehrter & Imam gep. Ar-Rahman Moschee Bonn

In Übereinstimmung mit:

Koran & authentische Sunna

Konsens (Ijma) der Gelehrten

Europäischer Rat für Fatwa und Forschung

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