In 90 Sekunden wirst du mehr über den Islam wissen als 90% der Gesellschaft.
Islam heißt: Du unterwirfst dich dem Willen Gottes – aus Liebe und Ehrfurcht.
Es ist eine Lebenseinstellung und eine Religion.
Der Islam ist nicht neu. Er war schon immer die Religion der Propheten.
Die Religion von Abraham, Noah, Moses und Jesus.
Alle riefen 1 zu 1 zur gleichen Botschaft:
„Bete nur den einen Gott an! Bestätige, dass Gott Propheten geschickt hat! Bereite dich auf das Jenseits vor – dort gibt es ewige Belohnung, aber auch Strafe.“
Sagt (ihr Gläubigen, zu den Juden und Christen):
„Wir glauben an Aḷḷāh und an das, was uns (vom Qurʼān) offenbart wurde und an das, was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (nämlich den Propheten unter den Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs) offenbart wurde.
Und (auch) an das, was Moses (von der Thora) und Jesus (vom Evangelium) gegeben wurde und (auch) was allen (anderen) Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde.
Wir machen keinen Unterschied zwischen irgendwelchen von ihnen (indem wir nur an manche von ihnen glauben), und Ihm (allein) sind wir ergeben.“ (Koran 2:136)
Und wer ist Allah?
Allah bedeutet sprachlich: „der Angebetete“.
Allah ist kein spezieller arabischer Gott – auch arabische Christen sagen „Allah“.
Auf aramäisch – der Sprache von Jesus – heißt es: „Alaha“.
Er ist der Erschaffer, Herrscher und Erhalter des gesamten Universums.
Er ist unvorstellbar, absolut allwissend, allmächtig, allweise und barmherzig.
Allah ist mängelfrei. Er hat die höchsten Eigenschaften in absoluter Vollkommenheit.
Das heißt: Macht, Wissen, Güte, Gerechtigkeit – alles in absolut höchster Form.
Genau deshalb ist es vernünftig, ihn (allein) anzubeten.
Er ist ewig – ohne Anfang, ohne Ende, abgetrennt von seiner Schöpfung.
Und hat sich keinen Sohn genommen, und er hat absolut keine Ähnlichkeit mit seiner Schöpfung.
Er hat uns erschaffen, er ist die logisch rationale Ursache für unsere Existenz und alles Gute, was uns widerfährt.
Und auch deshalb ist es vernünftig, ihn (allein) anzubeten.
Warum hat er den Menschen erschaffen?
Allah erschafft nichts im Universum sinnlos. Das wäre ein Mangel an seinem Wesen, und ist frei von Mängeln.

Die Schwerkraft ist exakt so stark, dass Planeten stabil um die Sonne kreisen. Wäre sie nur ein Prozent stärker oder schwächer, würde alles auseinanderbrechen oder zusammenstürzen. Jedes Atom, jede Kraft, jedes Detail – perfekt abgestimmt.
Die ganze Schöpfung hat einen Sinn und Zweck. Und dann soll ausgerechnet der Mensch – das komplexeste Wesen überhaupt – sinnlos erschaffen worden sein? Einfach zufällig da, ohne Grund, ohne Ziel?
Das wäre wie ein Ingenieur, der ein hochmodernes Flugzeug baut, aber keine Bedienungsanleitung mitliefert. Das Flugzeug steht da, perfekt konstruiert – aber niemand weiß, wie man es fliegt. Es würde abstürzen. Was für eine Verschwendung!
Genauso wäre es ein Mangel, wenn Allah uns erschafft – mit all unseren Fähigkeiten, unserem Verstand, unserem Gewissen – uns aber keine Anleitung gibt, wie wir leben sollen.
Wozu sind wir da? Was ist richtig, was ist falsch? Wie erreichen wir das Beste in diesem Leben und im nächsten?
Ein vollkommener Schöpfer lässt seine Schöpfung nicht im Dunkeln tappen. Das wäre unvollkommen. Und Allah ﷻ ist vollkommen.
Stell dir einen Vater vor, der sein einjähriges Baby auf den Boden setzt – direkt neben einem Pool. Dann dreht er sich um und geht weg. Was passiert? Das Baby krabbelt zum Pool, fällt rein und ertrinkt.
Kein liebender Vater würde das tun. Er bleibt in der Nähe. Er passt auf. Er schützt sein Kind, weil er es liebt.
Genauso wenig lässt Allah die Menschen im Stich. Er hat uns nicht erschaffen und dann alleine gelassen.
Er hat uns Rechtleitung geschickt – klare Anleitungen fürs Leben, damit wir wissen, wie wir leben sollen.
Allah sandte uns dafür Bücher.
Dazu gehören die Psalmen, die Thora, das Evangelium.
Bei diesen Schriften gab Gott den Menschen die Aufgabe, sie zu bewahren. Aber sie haben diese Aufgabe nicht erfüllt.
Was ist passiert?
Es gab wissentliche Verfälschungen:
Manchmal änderten Priester oder Gelehrte Texte bewusst – aus politischen Gründen, um ihre Macht zu sichern, oder um bestimmte Lehren durchzusetzen.
Sie fügten Sätze hinzu, strichen Passagen, interpretierten um.
….und unwissentliche Verfälschungen:
Manchmal gingen Originalmanuskripte verloren.
Kopisten machten Fehler beim Abschreiben. Übersetzungen waren ungenau. Über Jahrhunderte hinweg summierten sich diese Fehler, bis niemand mehr wusste, was der ursprüngliche Text war.
Stell dir vor, du spielst „Stille Post“ mit 100 Leuten über 1000 Jahre. Am Ende kommt etwas völlig anderes heraus als am Anfang. So ähnlich passierte es mit den früheren Schriften.
Dann kam Mohammed ﷺ mit der letzten Botschaft: dem Koran. Und diesmal sorgte Allah selbst dafür, dass er unverfälscht bleibt.
Seit Beginn wurde der Koran von Tausenden Menschen auswendig gelernt. Weltweit verbreitet. Heute kennen ihn Millionen auswendig – Wort für Wort, Buchstabe für Buchstabe.
Die Überlieferungskette ist ununterbrochen und logisch nachvollziehbar.
Es gibt Manuskripte aus der damaligen Zeit – datiert auf die Zeit Mohammeds ﷺ. Aus der ganzen Welt. Aus verschiedenen Orten. Und alle sind deckungsgleich. Jeder Buchstabe identisch.
Kurzes Beispiel:
Auf diesem Bild siehst du einen Koran-Ausschnitt auf 18 verschiedenen Manuskripten.

Alle aus verschiedenen Zeiten und verschiedenen Orten der Welt, geordnet von heute (ganz oben) bis damals (ganz unten).
Übereinstimmung: 100 %.
Der Koran wurde mündlich weitergegeben. Sogar die Rezitationsweise, jedes Detail – alles gleich geblieben.
Stell dir vor: Ein Buch aus dem 7. Jahrhundert, verbreitet über Kontinente hinweg, ohne Internet, ohne Drucker – und trotzdem überall identisch. Das ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte.
Allah ﷻ erwählte Propheten aus den Menschen. Ihre Botschaft war deckungsgleich. Ihr Charakter war herausragend.
Moses hatte Wunder für sein Volk – den Stab, der zur Schlange wurde, das Meer, das sich teilte.
Jesus heilte Kranke und erweckte Tote zum Leben.
Mohammed ﷺ – sein Wunder ist der Koran.
Unnachahmbar. Er enthält Wissen, das man erst heute mit moderner Wissenschaft entdeckt hat:
Die präzise Beschreibung der Embryo-Entwicklung – in einer Zeit, in der es keine Mikroskope gab.
Dass Berge wie Pflöcke tief in der Erde verankert sind – heute durch Geologie bestätigt.
Und vieles mehr.
Und alle Propheten brachten diese Botschaft: Es gibt ein Jenseits.
Warum muss es das geben?
Weil Gott gütig und gerecht ist.
Schau dir diese Welt an:
Ein Tyrann unterdrückt Millionen Menschen. Er lässt sie foltern, hungern, leiden. Er lebt in Luxus, in Palästen, umgeben von Reichtum. Dann stirbt er friedlich im Schlaf, im Alter von 90 Jahren.
Seine Opfer? Sie leiden ihr ganzes Leben lang. Kinder verhungern. Mütter werden getötet. Väter werden gefoltert. Sie sterben in Armut, in Schmerz, in Verzweiflung.
Wo ist die Gerechtigkeit?
Wenn es kein Jenseits gibt, dann gibt es keine.
Dann ist der Unterdrücker und der Unterdrückte am Ende gleich – beide tot, beide Staub. Der Tyrann kommt davon, als wäre nichts gewesen.
Aber das widerspricht der Güte und Gerechtigkeit Gottes. Und Gott kann keine Mängel haben – sonst wäre er nicht Gott.
Es muss einen Ausgleich geben.
Da diese Welt Ungerechtigkeit enthält, muss Gott ein weiteres Leben bestimmt haben, wo er Gerechtigkeit walten lässt.
Und er ist dazu fähig, dies zu erschaffen.
Denn er ist allmächtig. Sein Wirken ist durch nichts begrenzt.
Physikalische Gesetze, Zeit… alles liegt in seiner Hand,.
Wo der Tyrann für jede Tat zur Rechenschaft gezogen wird. Wo das Opfer Gerechtigkeit erfährt und Belohnung erhält.
Im Islam rettet dich nicht einfach der Glaube an Jesus. Niemand stirbt für deine Sünden.
Jeder ist für seine eigenen Taten verantwortlich.
Gott führt dir jedes Detail vor Augen – komplett gerecht, auf hundertprozentige Art und Weise.
Das Gute wird belohnt. Das Schlechte wird bestraft. Ohne Ausnahme.
Im Islam musst du bestätigen:
Alle Propheten – von Adam bis Mohammed ﷺ. Keinen darfst du leugnen.
Alle Bücher – dass sie ursprünglich von Gott kamen.
Die Engel – Geschöpfe Gottes, die wir nicht sehen können und auch nicht zeichnen dürfen.
Das Jenseits – Paradies und Hölle.
Die Vorherbestimmung – dass Gott alles weiß, was war, was ist, was sein wird und sogar was gewesen wäre, wenn es anders passiert wäre.
All das gehört zum Glauben. Ohne diese Grundlagen gibt es keinen Islam.
Das war der Islam – komplett, in 90 Sekunden.
Ein Gott. Klare Botschaft. Rationale Logik. Beweis durch den Koran. Gerechtigkeit im Jenseits.
Kein kompliziertes Theologiesystem. Keine Widersprüche. Nur die pure Wahrheit, die alle Propheten verkündet haben.
Jetzt weißt du mehr als die meisten.

