Darf man mit Tattoos zum Islam konvertieren?

Ja, Du darfst mit Tattoos zum Islam konvertieren. Tattoos sind kein Hindernis für Deine Schahada. Wenn Du die Schahada mit aufrichtigem Herzen aussprichst, bist Du Muslim – unabhängig davon, ob Du Tattoos hast oder nicht. Allah ﷻ vergibt bei der Konversion alle vergangenen Sünden, einschließlich der Tattoos, die Du Dir vor Deinem Muslim-Sein hast stechen lassen.

Tattoos sind kein Hindernis für die Konversion

Du musst Deine Tattoos nicht entfernen lassen, um Muslim zu werden. Nach der Konversion solltest Du jedoch keine neuen Tattoos mehr machen, da sie im Islam als verboten gelten.

Es gibt keine Bedingung, die besagt, dass Du „tattoo-frei“ sein musst, um den Islam anzunehmen.

Der Islam ist für alle Menschen da, egal mit welcher Vergangenheit. Ob Du Tattoos hast, geraucht, getrunken oder andere Dinge getan hast – all das spielt keine Rolle, wenn Du Dich entscheidest, Muslim zu werden.

Allah vergibt die Vergangenheit

Wenn Du zum Islam konvertierst, geschieht etwas Wunderbares: Allah ﷻ vergibt alle Deine vergangenen Sünden.

Du startest mit einem komplett reinen Blatt. Die islamischen Gelehrten erklären, dass man wie ein neugeborenes Baby wird – rein und frei von Sünden.

Das bedeutet: Die Tattoos, die Du Dir vor Deiner Konversion hast stechen lassen, werden Dir nicht als Sünde angerechnet.

Du wusstest damals vielleicht nicht, dass Tattoos im Islam verboten sind. Oder Du warst kein Muslim und deshalb galten für Dich die islamischen Regeln noch nicht. Allah ﷻ ist barmherzig und gerecht – Er bestraft Dich nicht für etwas, das Du getan hast, bevor Du Muslim wurdest.

Beitrag islamisch verifiziert von
Dr. Shaykh Muḥammad Abū Ṣāliḥ
Gelehrter & Imam gep. Ar-Rahman Moschee Bonn

In Übereinstimmung mit:

Koran & authentische Sunna

Konsens (Ijma) der Gelehrten

Europäischer Rat für Fatwa und Forschung

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